Geburt, was hat es mit dem Kaiserschnitt auf sich

Achtung bei Kaiserschnitt. Es handelt sich um eine einfache, aber auch sehr bedenkliche Art und Weise das eigene Kind auf die Welt zu bringen. Was sich anfangs einfach anhört, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Problem. Während das Kind bei einer natürlichen Geburt ein besseres Immunsystem bekommt, kann es bei der Kaiserschnitt-Geburt anders aussehen. Hierbei können sich bereits erste Bakterien ansiedeln, die sonst nur im Darm zu finden sind. Was bedeutet, dass das Kind bei einer Kaiserschnitt-Geburt mit deutlich mehr Bakterien in Berührung kommt. Eine Abhärtung durch das Scheidensekret kommt nicht mehr zustanden.

Wie Bakterien unser Leben schon ab der Geburt beeinflussen können

Ein Trend geht sogar so weit, dass kurz vor der Geburt eine in Kochsalzlösung getränkte Mullbinde in die Scheide eingeführt wird. Mit dem dann aufgesaugten Vaginalsekret wird das Kind eingerieben. Hinzu kommt, dass ein Teil der Flüssigkeit in den Mund getropft wird. Allerdings handelt es sich bei dieser Methode um eine Teststudie. Daher raten Experten erst einmal abzuwarten. Was viele nicht wissen ist, dass 90 Prozent der Zellen an und im menschlichen Körper Bakterien sind. Wenn es nun allerdings zu einem Kaiserschnitt kommt, wird dieser natürliche Schutz durchbrochen. Schwere Erkrankungen können die Folge sein. Kinder die mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gekommen sind, haben ein höheres Risiko an Diabetes und Allergien zu erkranken, als Kinder bei einer Normalgeburt. Die Studie die dazu noch läuft, soll vier – sechs Jahre andauern. Hinterher kann eindeutig gesagt werden, was und welche Auswirkungen der Kaiserschnitt auf die Geburt des Kindes hat. Es kann auch sein, dass durch den Kaiserschnitt das Mutter-Kind-Verhältnis gestört, oder beeinträchtigt ist. Leider geht auch immer noch das Gerücht um, dass eine Kaiserschnitt-Geburt nichts mit einer herkömmlichen Geburt zu tun hat. Also das die Frau hierbei keine Schmerzen erleiden muss. Vergleichsstudien gibt es noch nicht, von daher können keine eindeutigen Ergebnisse vorlegt werden. Allerdings ist bewiesen, dass durch den Kaiserschnitt das Risiko bei einer Geburt minimiert werden kann. Gerade wenn es sich um Risikogeburten handelt, sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

Viel Risiko ist mit dabei

Es ist aber nicht nur die Gesundheit des Kindes, welche durch einen Kaiserschnitt positiv beeinflusst werden kann, sondern auch die der Mutter. So wird das Absinken der Scheide verhindert, aber eben auch das daraus entstehende Resultat eines zu schwachen Beckenbodens. Doch leider sind die Risiken immer noch recht hoch. Sollte es zu einer weiteren Schwangerschaft kommen, steigt das Risiko einer Fehlgeburt immens an. Probleme mit der Plazenta sind möglich. Kinder die per Kaiserschnitt auf die Welt kamen, haben auch ein hohes Risiko später an Asthma oder ähnlichen Lungenkrankheiten zu erkranken. Genauso verhält es sich mit dem Übergewicht. Wer nicht auf natürlichem Weg auf die Welt gekommen ist, wiegt im Schnitt deutlich mehr. Zum Glück trifft das nicht auf alle zu, da es sich bei der Annahme um vereinzelte Beobachtungen handelt. In den meisten Fällen liegt das Kind quer, oder es werden mehrere Kinder erwartet. Dann ist es sogar zwingend erforderlich, sich für einen Kaiserschnitt zu entscheiden.

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