Depressionen als eine Gedächtniskrankheit

Gedächtniskrankheiten gibt es viele. Zu ihnen gehört auch die bekannte Depression. Auch wenn es sich dabei um eine psychologische Erkrankung handelt, sollte diese nicht unterschätzt werden. Nun sind die Hauptverursacher von Depressionen bekannt gemacht worden. Viren gelten als Gute-Laune-Killer. Sie lösen im Kleinhirn Depression aus. Das Schlimme daran ist, dass die Auslöser auch dann aktiv werden, wenn sie sich im Schlafzustand befinden. Depressiv zu werden, ist demnach einfacher als bisher gedacht, wie eine aktuelle Studie beweist. Das Kleinhirn ist eigentlich für das motorische Lernen und auch für Gefühle und die Wahrnehmung verantwortlich. Da liegt es beinahe schon nahe, dass Viren das Gefühlszentrum beeinflussen können. Es trüben. Beim Virus handelt es sich aber längst nicht nur um irgendein Virus, sondern um den Herpesvirus HHV-6. Der Virus wurde bei Patienten festgestellt, die unter einer schweren Depression litten. So ist bewiesen, dass Viren die Entwicklung der Nervenzellen stören können. Zusammen mit dem Immunsystem werden wichtige Entwicklungsstadien behindert. Komisch ist allerdings, wenn die Infektion schon im Kindesalter auftritt, verschwindet sie beinahe spurlos. Fakt ist jedoch, dass die Viren noch lange nach solch einer Infektion aktiv bleiben können. Sie verharren in den Organen und können jederzeit ausbrechen. Selbst in der Speicheldrüsen können vereinzelte Viren anzutreffen sein. Die Stimmungsstörungen werden auch als kognitive Störungen bezeichnet. Gut möglich, dass diese schon länger im Körper schlummern, aber erst zu einem späteren Zeitraum auftauchen. Bisher ist davon ausgegangen, dass Viren eben nicht in den Organen und Geweben schlummern. Eine These, die nun eindeutig widerlegt werden konnte. Abgesehen davon wird eine Verbindung zur Alzheimer-Erkrankung hergestellt. Nun geht es im nächsten Schritt darum, den molekularen Mechanismus zu entschlüsseln. Dieser Mechanismus kann der Durchbruch sein. Geht es hierbei herauszufinden, wie die Viren Schaden anrichten.

Immer mehr von Depressionen betroffen

Depressionen können als Volkskrankheit bezeichnet werden. Immer mehr sind davon betroffen. Das Schlimme ist, dass es keine Altersbegrenzung oder kein Mindestalter gibt. Die Symptome sollten nicht länger als ein paar Tage anhalten. Ansonsten ist es wichtig einen Arzt aufzusuchen. Doch warum steigt die Anzahl der Depressions-Kranken so rasant an? Zunächst einmal muss klargestellt werden, dass die Krankheit nur jene Länder bedroht, die auch als Industrienationen bezeichnet werden können. Und hierbei wird ein Detail offengelegt, welches exakt das Problem auflistet. Überforderung, oder das Problem nicht mehr dem Druck im Job, wie auch Privat standhalten zu können. Nicht selten sind es Einschnitte im Leben, die an den eigenen Fähigkeiten rütteln und dann schließlich die oben genannten Viren aktivieren. Je schwerer der Fall, umso wahrscheinlicher, von solch einer Krankheit betroffen zu sein. Neben Herz-Kreislauferkrankungen gehört die Depression zu den häufigsten Krankheiten weltweit. Das macht es nicht leichter, das Problem in den Griff zu bekommen. Die meisten Depressiv-Patienten werden in Kliniken untersucht und dann für depressiv erklärt. Es ist vor allem Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, wie auch Angst, was die typischen Verhaltensmuster einer Depression sein können. Der Vergleich zeigt jedoch, dass die Auswirkungen unterschiedlich ausfallen können. Eine gute Nachricht gibt es allerdings für Betroffene. Gerade einmal 5 Prozent der Patienten haben nach einer langen Therapie immer noch mit Depressionen zu kämpfen. Selbst wenn es inzwischen mehr als 300 Millionen Menschen weltweit sind, die darunter leiden, gibt es Hoffnung. Leider wird auch viel zu schnell auf diese Erkrankung getippt, nachdem ein Test ausgefüllt wurde. Dabei lohnt es sich manchmal, dem Grund genauer zu untersuchen. Ein Besuch beim Psychiater kann schon helfen.

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